Vo(r)N - Verbrechen ohne (richtigen) Namen

Vo(r)N - Verbrechen ohne (richtigen) Namen

Folge 27: John McAfee

Folge 27: John McAfee

„Irgendwas mit Geld“? Tja, wir machen Vo(r)N alle Ehre mit diesem Fall. Das Verbrechen hat keinen richtigen Namen. Viren und Verschwörungsideen spazieren in dieser Folge Hand in Hand, und zwar zunächst durch das Silicon Valley der frühen 80er Jahre und im noch jungen weltweiten Netz. Was passiert, wenn jemand mit viel Pioniergeist und Grips Programme für einen brandneuen Markt erfindet, einen vermutlich sehr großen Haufen Geld hin- und herschiebt, Land und vor allem Leute kauft, Wohnorte wechselt, vor der Polizei wegläuft und sich dabei nahezu ununterbrochen selbst filmt, fotografiert und inszeniert? Richtig. Es geht drunter und drüber. Und – wir ahnen es – nicht so richtig gut aus.

Folge 26: Eltern und Geistliche der Anneliese Michel

So, Kippe aus, Anschnallen, fertig zum Gebet: Mit einem Hochstart aus den 70er Jahren direkt zurück ins Mittelalter. Das geht nicht? Ooooh doch. Das geht. Wir nehmen Euch mit in die Welt des "Rituale Romanum" - den uralten Vorgaben für Rituale und Feste (und Teufels- und Dämonenaustreibung) in der römisch-katholischen Kirche. Und nach Unterfranken. In eine höllische Szenerie, die wir heute sehr klar anschauen können - die damals aber unsichtbar blieb. Weil man unter sich blieb. Und Schweigegelübden folgte. Und niemand etwas hören konnte - oder wollte. Bis etwas Schlimmes passierte, an dem dann natürlich wieder niemand Schuld war - und das bis heute querbeet sowohl Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen, Quacksalber und natürlich uns fasziniert. Wir haben Fakten für Euch. Auf Teufel komm raus.

Verbrechen ohne (richtigen) Namen - Folge 25: Die Commerzbankräuber

Vier Männer mit hoher krimineller Energie und Ausdauer stürmen 1995 eine Bankfiliale im feinen Berliner Stadtteil Zehlendorf. Im weitesten Sinne möchten die Herren Geld abheben. Gerne nicht ihr eigenes und möglichst alles was dort ist. Zusätzlich wünschen sie sich von der Polizei noch ein paar Extramilliönchen. Warum brauchen sie dafür 17 Stunden? Was sagt die Polizei dazu? Was sagen die anderen 16 Menschen, die mit diesen Panzerknackern der besonders schlauen Sorte unfreiwillig Zeit verbringen? All das besprechen wir in dieser Folge. Und einiges ist jetzt schon klar: Reiche Leute haben ihr Geld nicht, weil sie es ausgeben. George hat den schönsten Bademantel. Alice wohnt im Ghetto und Jochen hätte den Fall schneller gelöst als das LKA am Alexanderplatz.

Verbrechen ohne (richtigen) Namen - Folge 24: Robin H. (und andere...)

Ein Mordfall wie aus einer schlechten Vorabendserie, würde George sagen.
Genau genommen hat er das auch gesagt. Sogar geschrieben. An Alice. Die
musste lachen. Eine junge Frau lernt im heutigen Fall einen
Springreiterprinzen kennen, der nicht besonders prinzige Dinge tut.
Zumindest nicht so gute Dinge wie diese coolen Prinzen in diesen Märchen.
Die an Haaren hochklettern oder sich durch Dornenhecken kämpfen oder Drachen
töten. Des Prinzen Mutter ist in unserem Fall eher selbst drachig unterwegs.
Und die sieben Zwerge sind auch nur insgesamt fünf und haben alle das
gleiche Ziel: Das große Geld. Kommt mit uns in die Reiterszene im Norden
Berlins! Und wir sagen es mal so: Ein Ponyhof sieht anders aus. (Obschon
Etienne und Jochen heute alles geben, um die Geschichte mit
naturnah-atmosphärischen Geräuschen zu unterlegen.)

Verbrechen ohne (richtigen) Namen - Folge 23: Jason Dalton

Ein weiterer Dalton Bruder? Wir wissen es nicht. Aber: Ein mittelalter Uber-Fahrer ohne Vorstrafen, Vorgeschichte, nennenswerte besondere Eigenschaften (von multiplem legalem Waffenbesitz mal abgesehen) hält die mittelgroße Stadt Kalamazoo in Michigan von 17:24 Uhr bis 22:24 Uhr an einem Samstag im Februar 2016 in Atem. Und uns. In dieser Folge rasen wir mit den Ermittlern zwei verschiedenen Autos hinterher und werfen mindestens einen erstaunten Blick auf all die Beteiligten - vor allem aber auf Jason Dalton, der ganz offenbar keinen der vielen abgefeuerten Schüsse an diesem Tag gehört hat. Wie viele seiner Art beendet er sein den Geschehnissen folgendes Verhör mit "I am fine." - und wir sagen es mal so: Potzblitz und Teufel auch, was Apps angeblich so alles machen. (Oder auch nicht.)

Verbrechen ohne (richtigen) Namen - Folge 22: Nick Leeson

Nick ist smart. Nick ist jung. Nick will Geld. So weit, so verständlich. Nick handelt deshalb mit Geld, das es gibt, aber nicht ihm gehört. Damit bezahlt er Sachen, die es ebenfalls nicht gibt. Für Leute, die diese Nichtsachen kaufen sollen, die es aber auch nicht gibt. Die Leute denkt er sich nämlich allesamt aus. Und führt damit lässig und im ganz großen Stil einen Haufen eigentlich cleverer Geldprofis an der Nase herum, die das alles sehr lange lieber auch gar nicht mal so ganz genau wissen wollen. Bis jemand mal ausnahmsweise kein Bier trinkt und genauer nachschaut. Das tun wir in dieser Folge auch. Willkommen auf dem Börsenparkett der wilden 90er!

Verbrechen ohne (richtigen) Namen - Folge 21: Die Dalton Bande

Wir reisen heute 130 Jahre zurück. Jeder in Nordamerika kennt die Dalton-Brüder, und sie sind gefürchtet - als Mörder, Zug- und Bankräuber. Ihre Steckbriefe hängen im Gebiet Oklahama überall. Jenseits jeder Westernromantik steigen wir ein in die Wirklichkeit des "Wilden Westens" in seinen letzten Jahren rund um das Jahr 1890. Und lernen: Das Leben ist kein Lucky-Luke-Comic, George mag keine Western, Jochen würde gern in einem Saloon Klavier spielen und Etienne kann perfekt Pferde nachmachen.

Verbrechen ohne (richtigen) Namen - Folge 20: Joanne Dennehy

Einsteigen, anschnallen, Vollgas! In dieser rasanten Folge hampeln wir der verrücktesten Dame ever auf ihrer irren Fahrt entlang der britischen Ostküste hinterher, die auf dem Weg mit atemberaubender Geschwindigkeit Dinge tut, die dazu führen, dass man sie als weltweit einzigartigen Fall einschätzen muss. Und vorher, Und danach. Gegen Männer. Dinge, die sie aus Motiven tut, die herkömmliche Hirne nicht nachvollziehen können. Das endet auch für sie nicht gut, aber das haben wir uns ja alle schon gedacht. Was lernen wir heute? Sachen übertreiben ist nicht gut. Gar nicht gut. Ganz und gar nicht ein kleines bisschen ... naja. Hört selbst!

Verbrechen ohne (richtigen) Namen - Folge 19: Mary Day

1981 verschwindet die 13-Jährige Mary Day. Ihre Eltern verhalten sich merkwürdig, melden sie nie vermisst und sagen viel später bei Befragungen Dinge, die den Ermittlern nicht nur sonderbar, sondern höchst verdächtig sonderbar vorkommen. Der Stiefvater der Familie hat seine Affekte nicht im Griff und ist auch polizeilich als Gewalttäter bekannt. Es werden Hunde eingesetzt, es werden Leichen gesucht, es werden Dinge gefunden. Es fehlen dennoch ausreichend Beweise und klare Geständnisse - und nach wie vor Mary. Die lange niemand vermisst hat. Bis jemand fragt. 13 Jahre später. Und bis jemand auftaucht. 20 Jahre später. Und das wirbelt alle mit dem Fall befassten Ermittler- und Familiengehirne mächtig durcheinander. Unsere auch.

Verbrechen ohne (richtigen) Namen - Folge 18: Jim Jones

Innerhalb von zwanzig Jahren wird aus einem Jugendlichen mit eigentlich hehren Absichten schleichend aber sicher einer der gefährlichsten Menschenmanipulatoren der Geschichte. Jim Jones und seine Kirche "People´s Temple" zu beleuchten bedeutet auch, sich genau anzusehen, welche Voraussetzungen eine Person braucht und sich schafft, um um sich selbst herum einen Kult aufzubauen, für den am Ende Hunderte - scheinbar freiwillig - in den Tod gehen. Der Traum von Liebe, Freiheit, Gleichheit, Heilung und Erlösung findet in dieser Episode ein brutales Ende. Jonestown beschäftigt bis heute die Forschung, die Hinterbliebenen, die Überlebenden und die Aussteiger.